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Öffnungszeiten

Dienstag & Donnerstag

10 - 18 Uhr

Mittwoch

14 - 19 Uhr

Freitag

14 - 18 Uhr

Samstag

10 - 13 Uhr

Baudaten

Mai 2001:
Baubeschluss des Gemeinderats

Februar 2002:
Baubeginn

April 2003:
Richtfest

Juli 2004:
Eröffnung der Mediathek

Nettogrundrissfläche gesamt (inkl. Tiefgarage): 3.671 m², davon:

Mediathek: 1.994 m²
Hauptnutzfläche Mediathek: 1.612 m²
Ladengeschäfte: 474 m²
Tiefgarage mit 38 Stellplätzen

Baukosten:
Gesamtinvestitionsvolumen ca. 8,5 Mio.€

Architekturbüro:
Bechler & Krummlauf, Heilbronn

„Das Wissen soll hier so transparent werden wie die Gebäude selbst. Dessen Offenheit atmet durch alle Schichten der Gebäude. Die beiden Baukörper mit den respektlos praktischen Arbeitstiteln ‘Bücherkiste‘ und ‘Banane‘ zeigen eine Polarität, die spannungsreich und gleichzeitig signifikant für unser Leben ist. Sie sind verbunden mit Brücken, wie sie zwischen Menschen entstehen, die im Bewusstsein gemeinsamer Werte wie Kultur, Bildung und gesellschaftlicher Mitverantwortung friedlich kommunizieren. Die neue Mediathek mit ihrer zentralen und vitalisierenden Bedeutung für unsere Innenstadt hat darüber hinaus – auch durch ihre markanten Außenfassaden – rundum eine gestalterische Multifunktion, die gleichzeitig drei Quartiere und Straßenräume stadtbildprägend aufwertet.“

Klaus Grabbe, Baubürgermeister

„Nur wenn Experimente gewagt werden, entstehen Orte, die unverwechselbar sind. Dieser Satz bestimmte die Auseinandersetzung mit der Bauaufgabe, mit dem Grundstück, mit dem Raumprogramm und mit den spezifischen Nutzungsanforderungen des Bauherrn. Während in früheren Bibliotheksbauten in der Regel zwei Nutzungen, das Magazin und der Lesesaal, die Entwürfe prägten, müssen Architekten und Bauherren den Stellenwert elektronischer Medien und die Zukunft des Buches neu ergründen und baulich umsetzen... An prominenter Stelle im Erdgeschoss wurde die Eingangssituation zu einem besonderen Entree gestaltet. Ein offener Bereich mit Ausstellungsfläche, Ausleihe- und Rückgabebereich und ein kleines Bistro vermitteln einen angemessenen Empfang für dieses öffentliche Gebäude. Hier im Längsbaukörper befinden sich die akustisch lebhafteren Zonen. Der ruhigere Kernbereich der Mediathek ist räumlich getrennt, jedoch mit zwei verglasten Stegen verbunden, im Bücherwürfel. Dessen Äußeres wurde von einer bedruckten Glashaut mit dahinter liegender Putzfassade gestaltet. Sie ergibt sich aus den nach außen projezierten Funktionen des Innern.“

Karl-Ulrich Bechler, Architekt

 
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